GEHER-RUNDBRIEF

Hohe Temperaturen setzen dem Körper zu. Der eine trainiert lieber am frühen Morgen, der andere erst spät abends. Was ist nun besser?

Biometeorologen bestätigen, dass im Sommer der Vormittag in der Tat die beste Zeit für Sport ist. Im Laufe des Tages setzen Hitze und Ozon dem Körper zu. Gegen 16 Uhr sind die Spitzenwerte überschritten und es wird erträglicher. Allerdings ist die Luft oftmals erst nach 21 Uhr abgekühlt; zu dieser Zeit kann man kaum noch mit einem Langstreckentraining beginnen.

Und was ist so schädlich daran? Ozon kann zu Hustenreiz führen und die Lungenfunktion beeinträchtigen. Es gibt Stimmen, die von Langzeitschäden durch eine zu hohe Ozonkonzentration sprechen. Deutlich schlimmer ist jedoch die Hitze für das Herz-Kreislauf-System. Durch die Kombination von Training und Hitze wird der Kreislauf gleich doppelt beansprucht. Im schlimmsten Fall kommt es zu einem Hitzeschock.

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