GEHER-RUNDBRIEF

Die Kampfrichterordnung

§ 1 Grundsätze

1. Der Kampfrichter muss Mitglied eines Sportvereins sein.
2. Vereine, die am Sportbetrieb teilnehmen, müssen dafür Kampfrichter abstellen.
3. Der Kampfrichter muss an den Ausbildungsmaßnahmen der Verbandsebenen teilnehmen.
4. Der Kampfrichter übt seine Tätigkeit im Namen des DLV aus; der Einsatz erfolgt durch den jeweiligen Veranstalter.

§ 2 Pflichten

1. Dem Kampfrichter obliegt die Vorbereitung und Durchführung einer Veranstaltung nach den jeweils gültigen Bestimmungen. Er ist verpflichtet, seinen Einsatz rechtzeitig wahrzunehmen.
2. Der Kampfrichter hat vor Beginn der Veranstaltung seinen Einsatzort auf seine Funktionsfähigkeit hin zu überprüfen.
3. Der Kampfrichter trifft seine Entscheidungen auf der Grundlage der gültigen IWB (Internationale Wettkampfbestimmungen), LAO (Leichtathletik-Ordnung) und VAO (Veranstaltungsordnung). Die Erfüllung dieser Aufgaben erfordert gründliche Kenntnisse in der praktischen Anwendung dieser Bestimmungen.
4. Der Kampfrichter soll in seinem Auftreten und in seiner Kleidung Vorbild sein

§ 3 Qualifikation

1.
Organisationsmitarbeiter werden über die Teilnahme an Lehrgängen für spezifische Aufgaben ausgebildet und qualifiziert.
2. Die Kampfrichterqualifikation unterscheidet vier Stufen:
    1. Kampfrichter
    2. Obmann
    3. Schiedsrichter
    4. Lehrreferent (Lehrreferenten werden vom DLV zentral ausgebildet.)
    Die Einstufung setzt die Teilnahme an Lehrgängen voraus.
3. Nach erfolgreicher Ausbildung zum Kampfrichter erhält dieser einen Ausweis.

4. Ausweis

1. Der Ausweis dient als Legitimation
2. Der Ausweis ist nur mit dem jeweiligen Jahresstempel und der Unterschrift des zuständigen LV-Mitarbeiters gültig. Das Verfahren zur Ausstellung und Verlängerung regelt der zuständige Landesverband.

§ 5 Lehrarbeit

1. Zum Erwerb und zur Verbesserung theoretischer und praktischer Kenntnisse werde Kampfrichter aus- und fortgebildet.
2. Lehrreferenten werden von den Verbandsebenen eingesetzt.
3. Die Ausbildungs- und Prüfungsrichtlinien, die vom Verbandsrat erlassen werden, regeln Einzelheiten der Ausbildung und des Prüfungsgeschehens.

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