GEHER-RUNDBRIEF

Das Wichtigste: Sei stets locker und unverkrampft! Kämpfe nie bis an den Rand Deiner Leistungsfähigkeit. Wähle immer die Belastung so, dass weder eine Überlastung noch eine Unterforderung eintritt. Am besten pegelst Du Dich auf einem "eigenen" Tempo ein.

Eine Faustformel hilft bei der Orientierung: Der Puls sollte 180 minus Lebensalter betragen. Wer unter diesem errechneten Wert liegt, kann bedenkenlos längere Strecken trainieren. Bei höheren Pulswerte sollte die Streckenlänge entsprechend kurz sein.

Sonst sollte die Walkingtechnik möglichst natürlich sein. Dies heißt aber lange noch nicht, dass es egal ist wie gewalkt wird. Das Abrollen des Fußes ist wichtig. Zunächst auf der Ferse aufsetzen und über die Längsachse zu den Fußspitzen abrollen. Die Schrittlänge darf nicht zu groß sein. Höheres Tempo erzielt man über eine größere Schrittfrequenz und erst danach über eine minimal größere Schrittlänge.

Die Körperhaltung passt sich fast automatisch dem Tempo an. Bei einem langsamen Tempo ist der Körper aufrecht. Schnelle Bewegung bringt einen ganz leicht (!) nach vorne gebeugten Oberkörper mit sich.  Jeder muss für sich selbst die für ihn geeignete Haltung finden. Einfach ausprobieren.

Die Augen blicken fünf bis zehn Meter nach vorne. Unmittelbar vor die Füße zu schauen ist ebenso falsch wie planlos von rechts nach links durch die Gegend zusehen. Der Blick sollte ruhig sein, aber nicht starr. Die Schönheiten der Landschaft kann man so am besten genießen.

Die Arme sind ab einem mittleren Tempo leicht angewinkelt. Selbst bei hoher Geschwindigkeit sollte der Winkel nie kleiner als 90 Grad sein. Die Armbewegung unterstützt die Bewegung des Walkers und bestimmen dem Grunde nach die Geschwindigkeit des Walkings. Die Hände sind locker und bilden eine leichte Faust. Wichtig: Nicht verkrampfen und keine feste Faust bilden. Gelegentlich die Finger bewegen, damit der Körper locker bleibt.

Beim Walking spielt eine kontrollierte Atemtechnik eine wichtige Rolle. Den eigenen Atemrhythmus muss jeder selbst herausfinden. Wer jedoch keucht, walkt eindeutig zu schnell.

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